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Der Arztpraxis-Blog Ihrer Patienten Praxis Berlin

Richtig Blutzucker messen - Praktische Tipps

Richtig Blutzucker messen – Praktische Tipps

Ist man mit der Diagnose Diabetes mellitus konfrontiert, kommt in einigen Fällen auch das Blutzucker messen auf einen zu. Um die Insulintherapie richtig einstellen zu können, sind regelmäßige Blutzuckerwerte von Nöten.

Wir haben für Sie praktische Tipps zusammengestellt, damit dass Blutzuckermessen keine Hürde mehr für Sie darstellt.

Praktischer Tipp 1             Gerätebeschreibung gründlich lesen

Lesen Sie vor dem ersten Gebrauch Ihres Blutzuckermessgerätes die Gebrauchsanweisung und machen Sie sich mit Ihrem Gerät vor der Messung vertraut.

Praktischer Tipp 2            Material bereitlegen

Zum Blutzuckermessen benötigen Sie folgende Materialen: Blutzuckermessgerät, Teststreifen, Stechhilfe mit neuer Lanzette, Tupfer oder Taschentuch, Blutzuckertagebuch und einen Kugelschreiber.

Praktischer Tipp 3             Hände waschen

Bevor Sie den Blutzucker messen, sollten Sie auf saubere Hände achten. Cremen Sie Ihre Hände nicht ein.

Praktischer Tipp 4             Einstellung der Stechhilfe

Wechseln Sie bitte vor jeder Messung die Lanzette in Ihrer Stechhilfe aus. Sie sollten nur einmalig benutzt werden. Somit schonen Sie Ihre Finger und schützen sich vor Infektionen.

Stellen Sie die gewünschte Stechtiefe ein.

Praktischer Tipp 5             Blutentnahme

Daumen und Zeigefinger sollten Sie nicht benutzen, da Sie diese beiden Finger am häufigsten im Alltag gebrauchen. Stechen Sie seitlich am Rand ihrer Fingerspitzen, nicht direkt auf der Fingerbeere, da dort viele Nerven liegen.

Wechseln Sie regelmäßig den Finger in den Sie stechen. Starkes „Quetschen“ des Fingers zur Blutstropfengewinnung sollten Sie vermeiden. Austretende Zellflüssigkeit verfälscht den Blutzuckerwert.

Führen Sie nun den Finger seitlich an das Testfeld des Teststreifens. Das Blut wird automatisch eingezogen.

Praktischer Tipp 6             Führen eines Blutzuckertagebuches

Tragen Sie Ihre Blutzuckerwerte in Ihr Blutzuckertagebuch ein. Bringen Sie dieses zu jedem Arztbesuch mit. Mit diesen Blutzuckerwerten unterstützen Sie Ihren behandelnden Arzt bei der Einstellung Ihrer Therapie.

Diagnose Diabetes - Was nun?

Die Diagnose Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 zu bekommen, ist sicherlich kein Leichtes und sollte auch nicht als dieses gesehen werden. Ist es aber dazu gekommen, dann kann Ihnen ein Spezialist sehr gut weiterhelfen.

Der Diabetologe ist der Spezialist, den Sie nun brauchen. Er kann Sie mit seiner Fachausbildung bei Ihrem Diabetes mellitus unterstützen.

Von nun an sind regelmäßige Arztbesuche – alle drei Monate – wichtig. Nur so kann die richtige Therapie für Sie gefunden, auf Dauer etabliert und kontinuierlich verbessert werden.

Es werden die Blutzuckerwerte sowie Ihr allgemeiner Gesundheitszustand überprüft. Auch sind Augenüberprüfungen und eine Empfindungsüberprüfung der Füße wichtig.

Diabetes-Schulungen sind wichtig

Einige Diabetologen bieten Schulungen rund um das Thema Diabetes an. Eine solche Schulung ist unbedingt zu empfehlen.

In den Kursen können Fragen Ihrerseits geklärt, die Handhabung von Blutzucker-Messgeräten, Insulin-Pens oder anderen Medikamenten genau erläutert werden.

In einer solchen Diabetes-Schulung lernen Sie, wie Sie mit Ihrer Erkrankung im Alltag umzugehen haben und wie Folgeschäden vermieden werden können. Besonders für Diabetiker mit Typ 1 Diabetes folgt nach der Diagnose oft ein Lebenswandel, auf den Sie vorbereitet werden müssen.

Wir haben für Sie im Vorfeld schon einige Tipps zusammengestellt:

Diabetes-Tipp 1: Messen Sie Ihren Blutzucker

Sollten Sie Ihren Diabetes mit Insulin behandeln, messen Sie regelmäßig Ihren Blutzucker und notieren Sie sich diesen. Diese Dokumentation der Blutzucker-Werte hilft, beim nächsten Arztbesuch Ihre Therapie zu verbessern.

Diabetes-Tipp 2: Bewegen Sie sich häufiger im Alltag

Sport ist das „A und O“. Sollten sie körperlich nicht mehr in der Lage sein, regelmäßig Sport zu treiben, machen Sie tägliche Bewegungen, wie Treppensteigen, zu Ihrem Sport. Auch gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Fahrradfahren und Nordic Walking können zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels führen.

Diabetes-Tipp 3: Bewusster ernähren

Vermeiden Sie fetthaltige und zuckerhaltige Lebensmittel sowie Fastfood und Fertigprodukte. Kochen Sie lieber selbst!

Achten Sie beim Kochen auf die Verwendung von viel Gemüse und hellem Fleisch wie Hühnchen oder Fisch. Vermeiden Sie hohen Salzkonsum und verwenden Sie hochwertige Öle.

Diabetes-Tipp 4: Entspannen Sie sich

Da Diabetes mellitus Folgeschäden wie die Verengung der Blutgefäße verursachen kann, sollten Sie auf einen guteingestellten Blutdruck achten. Dieser sollte den Wert „130/80mmhg“ im Ruhezustand nicht überschreiten.

 

Bei Ihnen wurde Diabetes diagnostiziert  und Sie suchen eine Diabetologie-Praxis in Berlin?

Die Patienten Praxis in Berlin Tempelhof ist seit vielen Jahren auf die Behandlung von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 spezialisiert.

Unser Diabetologen-Team hilft Ihnen bei der Entwicklung eines ganzheitlichen Therapie-Planes. Einen Termin stimmen Sie einfach per Telefon ab oder kommen Sie vorbei.

 

Der Unterschied zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2

In Deutschland leiden ca. 8 Millionen Menschen unter Diabetes mellitus. Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Insulinhaushalt des Körpers nicht richtig funktioniert. Ein zu hoher Zuckergehalt im Blut ist die Folge.

Man unterscheidet zwei Typen von Diabetes. Typ 1 zeichnet sich durch einen Insulin-Mangel aus, von ihm sind vor allem Kinder betroffen. Die verbreitetere Form ist Diabetes Typ 2, hier wird der Körper mit zunehmendem Alter dem Insulin gegenüber unempfindlicher.

Die Aufgabe des Insulins im Körper

Insulin ist ein Hormon, das die Höhe des Blutzuckers steuert. Wenn nach dem Essen der Blutzuckerspiegel ansteigt, wird aus den Betazellen der Bauchspeicheldrüse Insulin ausgeschüttet.

Durch die Wirkung des Insulins kann der Blutzucker in die Körperzellen aufgenommen werden. Wenn es zu wenig Insulin gibt oder das Insulin schlecht wirkt, bleibt der Zuckergehalt im Blut hoch.

 

Die Ursachen von Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1 ist bis zu einem gewissen Grad vererbbar und wird durch eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht.
Durch diesen Fehler zerstört das Immunsystem die Betazellen (Langerhans-Inseln) in der Bauchspeicheldrüse, die normalerweise Insulin produzieren. Infolgedessen gibt es einen Mangel an Insulin, da die Insulinausschüttung anfangs vermindert ist und später völlig ausbleibt.

Insulin senkt den Blutzuckerspiegel mittels seiner „Schlüsselfunktion“, die der Glukose (dem Blutzucker) den Eintritt aus dem Blut in das Zellinnere ermöglicht. Aufgrund des Mangels an Insulin, können die Zellen nur unzureichend Glukose aufnehmen, wodurch im Blut zu viel Zucker verbleibt.

Die Behandlung von Diabetes Typ 1

Diabetes Typ 1 tritt meist im Kindes- und Jugendalter auf, seltener im Erwachsenenalter. Diese Form des Diabetes muss ein Leben lang mit Insulin behandelt werden.

Eine Vorbeugung ist (derzeit) nicht möglich. Es gibt aber erfolgversprechende wissenschaftliche Studien über eine vorbeugende Impfung.

 

Die Ursachen von Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2 ist die häufigere Form des Diabetes, welche oft schleichend im Erwachsenenalter beginnt.

Bei Diabetes Typ 2 setzt die Produktion von Insulin im Körper langsamer ein und der Körper reagiert weniger empfindlich auf das Insulin. Letzteres nennt man Insulin-Resistenz.

In der Anfangsphase des Diabetes mellitus Typ 2 erhöht die Bauchspeicheldrüse die Insulin-Produktion, um die mangelhafte Wirkung des Insulins auszugleichen. Im weiteren Verlauf kann die hohe Insulin-Produktion nicht aufrechterhalten werden und die anfänglich hohe Insulin-Produktion nimmt immer weiter ab.

Während zu Beginn dieser Form der Diabetes-Erkrankung viel Insulin zur Verfügung steht, sinkt die Insulin-Produktion mit den Jahren, so dass dann nur noch wenig Insulin vorhanden ist. Die Insulin-Resistenz aber bleibt. Sie tritt häufig zusammen mit anderen gesundheitlichen Problemen auf, z.B. Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten.

Die Behandlung von Diabetes Typ 2

Die häufigsten Ursachen von Diabetes Typ 2 sind Übergewicht in Verbindung mit einer ungünstigen Ernährung und Bewegungsmangel. Deshalb sollte man vorbeugend auf eine gesunde Ernährung achten und sich ausreichend bewegen - gerade im zunehmenden Alter.

Durch eine solche Anpassung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann man auf Diabetes Typ 2 Einfluss nehmen.

Tritt trotzdem keine Besserung ein, verschreibt der behandelnde Arzt Medikamente, die den Zuckerstoffwechsel beeinflussen. Dabei richtet sich der Diabetologe nach einem Stufenschema, bei dem das Therapie-Ziel immer wieder überprüft wird.

 

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